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← Zurück zu Neuigkeiten 5. Juni 2025

Neue Studie stützt digitale häusliche Nachsorge

Porträt zum Beitrag über die Studie von Diakonhjemmet

Eine neue Studie von Diakonhjemmet zeigt, dass es gute und wirksame Alternativen zu den heutigen Nachsorgemodellen für Patienten mit chronischen Erkrankungen gibt.

Heute werden digitale Gesundheitsdienste in rasantem Tempo eingeführt, doch nur wenige evaluieren die Wirkung, bevor sie eingesetzt werden. Mit dieser Studie wollte Diakonhjemmet genau das tun: untersuchen, ob neue Nachsorgeformen tatsächlich funktionieren - und für wen.

- Nina Østerås, Diakonhjemmet

In der Studie wurde die traditionelle, kalendergesteuerte Nachsorge im Krankenhaus mit patientengesteuerter Nachsorge und digitaler häuslicher Nachsorge verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass die neuen Modelle die Erkrankung gleich gut kontrollierten - während sie gleichzeitig den Bedarf an Krankenhausbesuchen verringerten. Das bedeutet mehr Flexibilität und Freiheit für den Patienten und eine bessere Ressourcennutzung im Gesundheitswesen.

Viele Patienten mit chronischen Erkrankungen benötigen keine regelmäßige persönliche Überwachung, wünschen sich aber Sicherheit und die Möglichkeit, bei Bedarf Hilfe zu erhalten. Digitale Werkzeuge machen dies möglich. Gleichzeitig weist Nina Østerås darauf hin, dass solche Veränderungen auch Anforderungen an das Gesundheitspersonal stellen: digitale häusliche Nachsorge erfordert Veränderungen in der Arbeitsweise des Gesundheitspersonals.

Digitale häusliche Nachsorge ist kein Ersatz für Behandlung - sondern ein Werkzeug, das es ermöglicht, die richtige Hilfe zur richtigen Zeit zu geben, mit besserer Einbindung und Bewältigung für den Patienten.

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